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März 2015

Umsatzsteuer: Bei der Vermietung von Garagen und Stellplätzen auf die Grenzen der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG achten

Wie jedes Jahr ist bis zum 31. Mai grundsätzlich die Einkommensteuererklärung beim Finanzamt abzugeben. Für Vermieter von Garagen und Stellplätzen stellt sich spätestens dann auch wieder die Frage, ob sie Umsatzsteuer abführen müssen oder nicht– denn die Vermietung von Garagen und Stellplätzen ist grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig. Die Vermietung einer Garage oder eines Stellplatzes ist grundsätzlich nur dann umsatzsteuerbefreit wenn es sich um eine sog. Nebenleistung zu einer umsatzsteuerfreien Vermietung z.B. einer Wohnung oder eines Hauses handelt, d.h. Vermieter und Mieter müssen in beiden Fällen identisch sein. Sofern Garagen oder Stellplätze nur einzeln vermietet werden besteht Umsatzsteuerpflicht.

Nach der Kleinunternehmerregelung des Umsatzsteuerrechts (§ 19 UStG) hat ein Unternehmer ein Wahlrecht, weitestgehend umsatzsteuerlich wie ein Nichtunternehmer behandelt zu werden. Er unterliegt zwar dennoch dem Umsatzsteuerrecht, allerdings wird die Steuer durch das Finanzamt nicht erhoben. Der Unternehmer ist bei Ausübung des Wahlrechts dann aber auch vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen. Die Umsatzsteuer wird vom Unternehmer dann nicht erhoben, wenn der maßgebende Umsatz – ggf. nicht nur aus der Vermietung von Garagen und Stellplätzen - zuzüglich der darauf entfallenden Steuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird (§ 19 Abs.1 S.1 u. 2 UStG). Werden die vorgenannten Grenzen überschritten, muss der Unternehmer zwingend auf seine Umsätze Umsatzsteuer erheben. Bei konkreten Einzelfragen ist die Konsultation eines Steuerberaters zu empfehlen.

Februar 2015

Niedriges Zinsniveau führt zu steigen Preisen für Garagen und Stellplätzen – und damit zu niedrigeren Renditen bei Vermietung

Aufgrund des weiterhin sehr niedrigen Zinsniveaus steigen in den Ballungsgebieten die Preise für Wohnraum, seit einiger Zeit aber auch bei Garagen, Stellplätzen und Carports. „Wir sehen derzeit zwei Entwicklungen bei Anlagen des ruhenden Verkehrs – zum einen insgesamt ein steigendes Preisniveau und dies unabhängig von dem konkreten Verkaufsobjekt, zum anderen eine geringer werdende Bereitschaft von Verkäufern bei konkreten Verkaufsverhandlungen preisliche Zugeständnisse zu machen“, so Elena Rihmland von RIHMLAND Parking. „Der Verkäufer von Renditeimmobilien wiegt hier ganz klar ab – zwischen einer relativ sicheren Mietrendite von zwei bis drei Prozent auf der einen Seite und – sofern er den Kaufpreis dann erhält – Einlagenzinsen bei den Banken von derzeit zwischen 0,2 und 0,8 Prozent. Da überlegt man sich den Kaufpreis sehr genau.“

Januar 2015

Nun doch: Erhöhung der Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen und im Saarland

Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Saarland erhöhen die Grunderwerbsteuer zum 1. Januar 2015 auf 6,5 Prozent. Damit liegen sie gegenwärtig gemeinsam mit Schleswig-Holstein an der Spitze aller Bundesländer.

Dezember 2014

Parkplatz Sharing auf Garagenmarkt24.de: Unser Kooperationspartner im Interview

Garagenmarkt24.de stellt auf der Plattform CrowdCommunity sein Geschäftskonzept vor, erläutert die Unterschiede zwischen Carsharing und Parkplatz Sharing und gibt aus seiner Sicht einen kurzen Ausblick zur Entwicklung von Parkplatz Sharing Plattformen im Internet. Lesen Sie das vollständige Interview hier

November 2014

Kfz-Versicherung: Einzelgaragen und Stellplätze in Tiefgaragen oder Parkhäusern können Rabatte bringen

Jedes Jahr bis zum 30. November hat sich der Besitzer eines PKW wieder zu entscheiden, ob er bei seiner derzeitigen Kfz-Versicherung bleibt oder zu einem neuen Anbieter mit einem günstigeren Tarif wechselt. Viele Anbieter gewähren auf den Standard-Tarif einen teilweise doch erheblichen Rabatt, wenn der PKW in einer Einzelgarage oder auf einem Stellplatz in einer nicht öffentlich zugänglichen Tiefgarage oder in einem Parkhaus regelmäßig geparkt wird. Hierbei ist es meistens unerheblich, ob die Garage oder der Stellplatz gemietet wurde oder sich im Eigentum befindet. Über die Jahre können sich solche Rabatte zu einem erheblichen Gesamtbetrag summieren. RIHMLAND Parking unterstützt Sie gerne bei der Suche nach geeigneten Garagen und Stellplätzen in Ihrer Nähe. Bitte sprechen Sie uns unverbindlich an.

Oktober 2014

Aktuelle Diskussion: Abschaffung der Stellplatzsatzung oder Stellplatzverordnung

Immer wieder ist es Teil von kontroversen politischen Diskussionen – die Stellplatzsatzungen oder Stellplatzverordnungen der Kommunen. Warum geht es? Im Regelfall schaffen die Bauordnungen der Bundesländer die rechtliche Grundlage dafür, dass Kommunen lokal Garagen- oder Stellplatzsatzungen erlassen können. In diesen ist dann z.B. geregelt, dass bei Neubauten eine bestimmte Anzahl von Stellplätzen geschaffen werden muss, hilfsweise ist eine bestimmte Ablösesumme je Stellplatz an die jeweilige Kommune zu zahlen. Die Stellplatzsatzung oder Stellplatzverordnung soll dafür Sorge tragen, dass z.B. bei einem Neubauvorhaben ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen und der zusätzliche Bedarf nicht in den öffentlichen Straßenraum verschoben wird. Die Kommunen in Deutschland gehen hier unterschiedlich vor: Während z.B. Berlin und Hamburg ihre Stellplatzsatzungen aufgehoben haben ist in München, Köln (Ablösesatzung) und Wiesbaden derzeit eine Stellplatzsatzung in Kraft. In vielen Kommunen wird eine Abschaffung oder Novellierung derzeit diskutiert, so z.B. in Düsseldorf oder Frankfurt am Main. Aber nicht nur in Großstädten gibt es Stellplatzsatzungen, auch z.B. in Gießen, Offenbach, Fulda, Marburg, Fürth, Potsdam, Pforzheim, Würzburg, Halle, Chemnitz, Cottbus, Regensburg oder Siegen.

Aus Sicht eines Eigentümers von Garagen, Stellplätzen oder Carports ist nicht immer einfach zu beantworten, ob eine Stellplatzsatzung/Stellplatzverordnung vorteilhaft ist oder eben nicht. Es kommt – wie häufig im Leben – auf den konkreten Einzelfall an. Die Existenz einer Stellplatzsatzung kann z.B. dann vorteilhaft sein, wenn man Garagen oder Stellplätze in unmittelbarer Nähe von konkreten Neubauvorhaben besitzt. Sofern ein möglicher Kaufpreis für eine Garage oder einen Stellplatz sowohl unterhalb der von der Kommune geforderten Ablösesumme als auch unterhalb der Herstellungskosten liegt könnte ein Erwerb für den Bauherrn interessant sein. In diesem Fall könnten dann auch Kaufpreise oberhalb der üblichen Marktpreise erzielt werden. Dieses Szenario wird wohl eher der Einzelfall als die Regel sein.

Viele Bauherren sehen eine Stellplatzsatzung oder Stellplatzverordnung als Investitionshemmnis für Neubauprojekte, da sich Investitionssummen erhöhen – sei es durch den Bau von Stellplätzen oder die Zahlung von Ablösesummen. Bei einer Abschaffung der Stellplatzsatzung oder Stellplatzverordnung stellt sich die Frage, wie sich z.B. das Verhältnis „Schaffung neuer Wohnraum“ zu „Schaffung von Stellplätzen“ entwickelt. Läuft dieses Verhältnis auseinander, d.h. wird mehr Wohnraum als Stellplätze geschaffen, könnte sich das mittel- bis langfristig positiv auf das Mietpreisniveau von Garagen und Stellplätzen auswirken, da hier die Nachfrage nach Parkmöglichkeiten steigen dürfte. Bei einer proportionalen Entwicklung – und Berlin hat dies konkret gezeigt – sind eher keine Auswirkungen auf das Mietpreisniveau zu erwarten.

August 2014

Höhere Grunderwerbsteuer in Hessen

Früher als ursprünglich geplant wird in Hessen die Grunderwerbsteuer von 5,0 auf 6,0 Prozent erhöht. Ab dem 1. August 2014 müssen jetzt Käufer von Garagen, Stellplätzen, Carports, etc. die erhöhte Grundsteuer zahlen.

Januar 2014

Höhere Grunderwerbsteuer in Hessen geplant

Die schwarz-gründe Regierungskoalition in Hessen hat die Erhöhung der Grunderwerbsteuer von derzeit 5,0 Prozent auf 6,0 Prozent ab 2015 im Koalitionsvertrag vereinbart. Nutzen Sie die verbleibende Zeit bis zum 31. Dezember 2014 für den Kauf von Garagen und Stellplätzen in Hessen.

Dezember 2013

Erhöhung der Grunderwerbsteuer in vier Bundesländern zu Jahresbeginn 2014

Ab 1. Januar 2014 wird in vier Bundesländern die Grunderwerbsteuer erhöht. So wird in Schleswig-Holstein die Grunderwerbsteuer auf 6,5 Prozent und Berlin auf 6,0 Prozent steigen. In Bremen und Niedersachsen erhöht sich die Grunderwerbsteuer auf 5,0 Prozent.

September 2013

Kooperation mit Garagenmarkt24.de        

Im September 2013 vereinbart RIHMLAND Parking eine Kooperation mit dem Internetportal Garagenmarkt24.de aus Frankfurt am Main. Garagenmarkt24.de versteht sich als spezialisiertes Internetportal für die An- und Vermietung als auch den An- und Verkauf von Garagen, Tiefgaragen-Stellplätzen, Carports, Außenstellplätzen, Tiefgaragen, Garagenhöfen, Parkhäusern und sonstigen Anlagen des ruhenden Verkehrs in Deutschland. Kleinanzeigen für private Kunden als auch Gewerbetreibende sind kostenlos. Für die nächsten Monate sind weitreichende Marketing-Aktivitäten geplant, um die Bekanntheit des Portals Garagenmarkt24.de bundesweit weiter zu erhöhen. Für RIHMLAND Parking ist Garagenmarkt24.de eine ideale Plattform, um gezielt Anzeigen in den Bereichen Verkauf, Vermietung und Suche zu schalten.